• Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird…

    …sagt mein Sarkomspezialist. Das bedeutet im Klartext: Der Arm bleibt dran und die neuen Sarkome – ja, Mehrzahl, es sind vier Stück – werden von ihm einzeln, aber in einer OP, entfernt. Die Lage des einen Tumors ist nach wie vor als blöd zu bezeichnen. Er liegt genau neben dem Ellenbogen. Aber auch dieser wird – höchstwahrscheinlich sogar ohne Beeinträchtigung des Gelenks…

  • Kontrolluntersuchung auf “krebsisch”

    Wenn ich früher zum Arzt gegangen bin, weil ich gesundheitlich etwas schwächelte (Grippe, Bronchitis, Magenprobleme etc.) wurde ich zwei Tage krank geschrieben und der normale Sprachgebrauch lautete: “Sie haben einen Virus. Gönnen Sie sich ein bisschen Ruhe”. Im Höchstfall wurde ich abgehört, der Blutdruck wurde gemessen und ich bekam Tabletten gegen Husten, Halsschmerzen usw. Heute bin ich Krebspatientin und der “krebsische” Sprachgebrauch…

  • Montag-Morgen-Visite

    9:45 Uhr Die Tür geht auf und in wenigen Sekunden ist das Zimmer voll…. 6 Ärzte, 3 Schwestern und jeder will meinen “Lappen” sehen. Ein wahres Gedrängel um mein Bett. Ich in der Mitte und ziemlich sprach- und bewegungslos 😀 Die Ärzte sind sich einig, so einen gelungenen “Lappen” hätten sie selten gesehen und wie schön er durchblutet sei und so…

  • “Vitamin B”

    Ich kann es kaum glauben…. Nächsten Donnerstag habe ich einen Termin bei  dem Sarkomspezialisten…. Meine liebe Freundin hat sich gestern gleich ans Telefon gehängt, ihm von meiner Krankengeschichte berichtet und meinen Arztbericht rübergeschickt. Er war entrüstet, über den Ablauf im UKE, hält zwar große Stücke auf das Bundeswehrkrankenhaus, möchte den weiteren Verlauf meiner Behandlung jetzt aber selbst in die Hand nehmen.…