Diagnosen

Juni 2018, Fibromyalgie

 

 

November 2017, Verdacht auf COPD:

Zwei Wochen nach meiner Operation am 24.10.2017 bekam ich unerklärlichen trockenen Reizhusten, der auch durch die Einnahme von Hustenmedikamenten nicht verschwand.

Die erste Diagnose meiner Hausärztin lautete Verdacht auf Lungenembolie, verursacht durch eine postoperative Thrombose. Diese Diagnose bestätigte sich zum Glück nicht.

Die weitere Untersuchung bei einem Lungenfacharzt ergab jedoch den Verdacht auf COPD im Stadium I.

Ob es sich tatsächlich um diese chronische Erkrankung handelt wird sich Ende März 2018 herausstellen. Bis dahin nehme ich ein Inhalationsspray und Hustenlöser. Nach der nächsten MRT-Untersuchung wissen wir dann, ob die Behandlung angeschlagen hat.

 

Oktober 2017, Angiosarkome rechter Unterschenkel, Fuß und rechter Unterarm:

Beim morgendlichen Eincremen entdeckte dieses Mal ich selbst einen Knoten im rechten Unterarm sowie zwei veränderte Hautstellen am rechten Unterschenkel. Nach ein paar Tagen Beobachtung entschloss ich mich – nach Rücksprache mit meinem Onkologen – einen Termin in der Sarkomsprechstunde zu vereinbaren.

Im Laufe der Untersuchung bemerkte mein Sarkomspezialist eine bläuliche Verfärbung mit starker Abgrenzung zum umliegenden Gewebe auf meinem rechten Fuß. Diese hatte ich bisher zwar gesehen, aber nicht zur Kenntnis nehmen wollen.

Ultraschall und MRT zeigten keine klar definierte Veränderung im Gewebe. Dennoch wurde in der Operation am 24.10.2017 eine Biopsie mit gleichzeitiger Entfernung des Gewebes im Sicherheitsabstand aller drei Bereiche vorgenommen. Die anschließende pathologische Untersuchung zeigte Veränderungen des Gewebes im Anfangsstadium (d. h. es wären wieder Sarkome geworden).

Die Raumforderung im rechten Unterarm kann bis auf Weiteres nicht operativ entfernt werden, da sich ein Teil des Tumors fest im Muskel verankert hat. Bei einer Entfernung würden Teile meiner rechten Hand in Mitleidenschaft gezogen werden, was soviel bedeutet, dass ich drei meiner Finger nicht mehr bewegen könnte.

Zur Zeit nehme ich Chemotabletten, die eine Verkleinerung bzw. Eintrocknung des Tumors bewirken sollen, so dass eine Entfernung ohne Beschädigung des Muskels möglich wird.

 

Mai 2017, Verdacht auf Angiosarkom rechter Oberarm:

Gerade mal ein halbes Jahr nach meiner letzten Operation fand meine Physiotherapeutin im Zuge der Lymphdrainage einen Knoten im hinteren Bereich meines rechten Oberarmes.

Auch dieses Mal entschloss sich mein Sarkomspezialist, diesen umgehend zu entfernen. Nach MRT Ende April 2017, welches – wie beim letzten Mal – kein eindeutiges Ergebnis lieferte, erfolgte am 14.05.2017 die Entfernung des Knotens im Wilhelmsburger Krankenhaus, mit größerem Sicherheitsabstand in das gesunde Gewebe.

Diese Mal jedoch kam ich mit dem Schrecken davon. Die feingewebliche Untersuchung ergab kein bösartiges Gewebe!

 

November 2016, Angiosarkome linker Arm:

Am 15.11.2016 ertastete meine Strahlentherapeutin bei einer Nachsorgeuntersuchung vier Gewebeverhärtungen unter bzw. über der Haut meines linken Armes. Mein Onkologe bestätigte den Verdacht einige Tage später, konnte jedoch im Ultraschall nichts Genaues erkennen und schickte mich daraufhin zu meinem Sarkomspezialisten.

Dieser ordnete umgehend ein MRT des gesamten Armes an. Bei der Untersuchung wurden eindeutig veränderte Gewebebereiche festgestellt. Zwei im Unter- und zwei im Oberarm. Diese wurden bei einer Biopsie am 07.12.2016 weitestgehend entfernt.

Die pathologische Untersuchung ergab erst einmal im Oberflächenbereich keinen Tumorbefund. Im immunhistologischen und tiefengeweblichen Ergebnis wurden dann veränderte Gewebezellen gefunden. Aufgrund der starken Schmerzen im Arm besteht zusätzlich der Verdacht, dass ein Tumor eventuell in den Unterarmknochen gestreut haben könnte.

 

Februar 2016, Mammakarzinom:

Am 25.02.2016 fand der Radiologe bei meiner Mammographie ein auffällige Gewebeverdichtung in der rechten Brust. Die Diagnose sollte durch ein MRT der Brust genauer abgeklärt werden. Gerade bei meiner Vorgeschichte wollte mein Onkologe schnellstmöglich einen sicheren Befund vorliegen haben.

Das MRT am 27.03.2016 zeigte keine Auffälligkeit in der rechten Brust, dafür eine Kontrastmittelanreicherung in der linken Brust.

Der hinzugezogene Gynäkologe aus dem Agaplesion Diakonieklinikum war – nach Rücksprache mit drei weiteren Fachärzten – sicher, dass es sich im “besten Fall” um ein kleines Mammakarzinom handelt, im “schlimmsten Fall” um eine Absiedlung des Angiosarkoms.

Die Operation zur Entfernung des Tumors ist für den 20.04.2016 geplant.

Ziemlich genau ein Jahre nach meiner ersten Diagnose, ist nun also – aller Wahrscheinlichkeit nach – ein neues Krustentier bei mir eingezogen. Gerade, als ich schon auf dem besten Weg in ein wieder fast normales Leben war.

 

März 2015, Angiosarkom linker Unterschenkel:

Als meine Hautärztin mir im März 2015 erklärte, dass die Stelle an meinem linken Unterschenkel verdächtig aussähe und zur Sicherheit im Krankenhaus entfernt werden solle, dachte ich nicht im Geringsten daran, was dann folgen würde.

Im April 2015 erhielt ich nach der zweiten Operation die Diagnose Angiosarkom. Eine seltene und aggressive Form der Weichteilkarzinome. Ich war erst einmal total schockiert und wie gelähmt. Langsam gewöhnte ich mich an den Gedanken, jetzt “Krebspatientin” zu sein und startete den Kampf gegen mein Krustentier.

Das Krankenhaus bemühte sich erfolgreich, alle erforderlichen Untersuchungen schnellstmöglich durchzuführen und nach drei Tagen war zumindest klar, dass keine Metastasen und kein Lymphknotenbefall vorliegen.

Sechs Operationen waren nötig, um alles Tumorgewebe zu entfernen und die offene Wunde mit einer Lappenplastik (Transplantation) zu verschließen.