1000 Fragen an mich selbst, Teil 4


1000 Fragen an mich selbst / Samstag, August 18th, 2018

Wenn ich in diesem Tempo weitermache, brauche ich vermutlich noch zwei Jahre, bis ich alle 1000 Fragen beantwortet habe. Aber, mich hetzt ja auch keiner.

Hier kommt jetzt erst einmal Teil 4 meiner Antworten und dann hoffe ich, dass Ihr mir und meinem Blog so lange treu bleibt, bis irgendwann alle Fragen erledigt sind.

 

51. Wen hast Du das erste Mal geküsst?

Einen Schulkameraden in der 5. Klasse. Dieser Kuss passierte beim Flaschendrehen und war wirklich alles andere als romantisch. Aber dieser junge Mann entpuppte sich als sehr gutes Übungsobjekt (ich glaube, so sah er mich auch) und wir wiederholten das Küssen noch einige Male.

 

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei Dir hinterlassen?

Feng Shui gegen das Gerümpel im Alltag. Schon während des Lesens habe ich angefangen, meine komplette Wohnung zu entrümpeln sowie alle Möbel und Einrichtungsgegenstände neu zu platzieren. Außerdem hat es bewirkt, dass ich begann, mich für den Buddhismus zu interessieren und mehr über das Thema Feng Shui erfahren wollte. Das war vor ca. 10 Jahren und bis heute setze ich diese Regeln mehr oder weniger konsequent in jeder Wohnung und jedem Büro um.

 

53. Wie sieht für Dich das ideale Brautkleid aus?

Mein Brautkleid war für mich das ideale Brautkleid. Es ähnelte im Stil dem Kleid, welches Pippa Middleton als Brautjungfer bei Kates Hochzeit getragen hat. Ganz schlicht, cremefarben, mit Wasserfallausschnitt, Schleppe und kleinen Ärmeln.

 

54. Fürchtest Du Dich im Dunkeln?

Wenn ich alleine im Wald wäre ganz doll. Aber, wenn ich abends oder nachts alleine in unserer Wohnung bin, kein bisschen.

Als ich jünger war (so vor 30 Jahren) hatte ich nachts immer ganz schreckliche Angst. Ich konnte nie sagen, wovor oder woher diese Angst kam. Aber, so wie es dunkel wurde und ich alleine war, kam die Panik. Als ich dann das erste Mal im Leben komplett alleine lebte, war die Angst von einem Tag auf den anderen wie weggeblasen. Ich denke, dass mir meine Psyche durch die unbestimmte Angst sagen wollte, dass das Leben, wie ich es vorher gelebt hatte, nicht das Richtige für mich war.

 

55. Welchen Schmuck trägst Du täglich?

Mein Fitnessarmband und meinen Ehering. Ich bin nicht der Schmucktyp. Zum einen gibt es nichts, was mir richtig gut gefällt und zum anderen fühle ich mich von Armbändern, Ketten und so weiter nach kurzer Zeit irgendwie eingeengt.

Früher war das anders, ich liebte große Ohrringe, Ringe und lange Ketten. Lange Zeit hatte ich ein Pandora-Armband, welches zum Schluss sogar komplett war. Irgendwann (ich glaube mit Beginn meiner Krebserkrankung) mochte ich keinen Schmuck mehr tragen und das ist bis heute so geblieben.

So bleibt mir aber wenigstens das große “Abschmücken” vor den MRT- und CT-Untersuchungen erspart.

 

56. Mögen Kinder Dich?

Ja. Und ich glaube, Sie mögen mich mehr als ich sie. Bis jetzt wollte jedes Kleinkind von Freunden und Bekannten bei “Tante” Heike auf den Schoß und mir wurden und werden Berge von Spielzeug präsentiert.

 

57. Welche Filme schaust Du lieber zu Haus auf dem Sofa als im Kino?

Alle. Ich bin absolut kein Kinogänger und bevorzuge einen Filmabend auf meinem Sofa mit meiner Kuscheldecke und meiner Tüte Chips.

 

58. Wie mild bist Du in Deinem Urteil?

Nicht sehr mild. Ich urteile zwar nicht schnell, dann aber mit aller Härte. Und ich bin sehr schwer vom Gegenteil zu überzeugen.

 

59. Schläfst Du in der Regel gut?

Wenn ich keine Schmerzen habe ja.

 

60. Was ist Deine neueste Entdeckung?

Ein Haus in einem kleinen Dorf, am Ende einer ruhigen Straße mit angrenzendem Wald und einem großen Garten. (Mehr dazu in einem meiner nächsten Blogbeiträge.)

 

61. Glaubst Du an ein Leben nach dem Tod?

Ich glaube an die Wiedergeburt. Da ich Buddhistin bin, habe ich die Überzeugung, dass man so oft wieder auf die Welt zurückkehrt, bis man aus all seinen Fehlern gelernt hat und sie nicht wiederholt.

 

62. Auf wen bist Du böse?

Auf meine Mutter, weil sie meine Erkrankung bis heute nicht wirklich ernst nimmt. Und weil sie sich so lange ich denken kann, immer in den Vordergrund drängt und Beachtung haben möchte. Auch nach nunmehr drei Jahren werde ich richtig böse, wenn ich daran denke, dass sie mich in meiner schwersten Zeit nicht einmal im Krankenhaus besucht hat. Wenn sie aber ein kleines Wehwehchen hat, sollte ich nach Möglichkeit unmittelbar zur Stelle sein. Ja, das macht mich richtig böse.

 

63. Fährst Du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Nein, nie. Und das nicht nur, weil es auf dem Land so gut wie keine gibt. Auch in Hamburg bin ich seit Bestehen meiner Führerscheinprüfung nur noch mit dem Auto gefahren. In Ausnahmefällen mit dem Fahrrad.

 

64. Was hat Dir am meisten Kummer bereitet?

Meine Krebsdiagnose.

 

65. Bist Du das geworden, was Du früher werden wolltest?

Ja und nein. Meinen Wunsch, Modedesignerin zu werden, habe ich recht früh begraben, da mir die Mittel für das Studium fehlten. Als ich dann aber meine Ausbildung im Büro begonnen habe, war es von Anfang an mein Wunsch, Sekretärin im Vorstandsbereich zu werden. Und das habe ich geschafft.

 

66. Zu welcher Musik tanzt Du am liebsten?

Techno und Schlager.

 

67. Welche Eigenschaft schätzt Du an einem Geliebten sehr?

Wenn es rein um einen Geliebten geht, ohne dass daraus eine Beziehung entsteht, bin ich sehr genügsam. Mir reichen Verschwiegenheit und ein gewisses Maß an Intelligenz.

 

68. Was war Deine größte Anschaffung?

Eine Ferienwohnung auf Mallorca.

 

69. Gibst Du Menschen eine zweite Chance?

Meistens ja. Allerdings habe ich das schon einige Male bereut, weil sie ganz schnell in alte Muster verfallen sind, mich erneut enttäuscht haben oder einfach wieder genauso “doof” waren, wie vorher.

 

70. Hast Du viele Freunde?

Nein. Da ich sehr wählerisch und vorsichtig im Umgang mit Menschen bin, gibt es sehr wenige, die ich so nah an mich heranlasse, dass daraus eine Freundschaft entstehen könnte. Aber die Freunde, die ich habe, sind mir sehr wichtig und ich bin dankbar, dass sie in meinem Leben sind.

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